Mittlerweile wird „das Leben wieder hochgefahren“, Kitas und Schulen arbeiten unter veränderten Bedingungen.

Inzwischen sind in Hamburg die Ferien vorbei. Die Infektionszahlen steigen (auch durch die Urlauber) wieder an…

Der Schulsenator will einen „Vollbetrieb“ (Link: Vollbetrieb)…. Kommt jetzt die nächste Welle?

Für viele Eltern stellt sich die Frage, ob ein Kind nicht lieber zu Hause bleiben sollte, da es selber eine „chronische Erkrankung“ hat oder im familiären Umfeld gefährdete Personen leben….

Vielleicht hat es ja schon die Infektion unbemerkt durchgemacht…

Viele Fragen… wenige ganz klare wissenschaftliche Daten…

Welche Grunderkrankungen legen Einschränkungen in der Teilnahme am Schulunterricht aufgrund der Corona-Pandemie nahe? Dafür gibt es eine Stellungnahme der „Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin“, verlinkt mit Stellungnahmen verschiedener Fachgesellschaften:

DGKJ: Schulbesuch möglich?

Wann darf ein Kind in die Kita?

Dazu gibt es aufgrund föderalistischer Strukturen leider unterschiedliche Regelungen… das macht es für alle nicht gerade einfach….

In Hamburg gibt es folgende Regelungen für die Kitas:

kindertagesbetreuung

Hat das Kind eine Infektion durchgemacht, vielleicht ohne es zu merken?

Dazu gibt es eine große Studie am UKE, bei der 6000 Kinder zwischen 0 und <18 Jahren untersucht wurden. Die Teilnahme war für alle Kinder in und um Hamburg (also auch aus den Randgebieten in Niedersachsen) möglich. Im Rahmen dieser Studie erfolgten sowohl ein Corona-Abstrich als auch eventuell eine  Blutuntersuchung. Auch im Krankenhaus Mariahilf war die Teilnahme an dieser Studie bis zum 30.6. möglich, leider ist dies jetzt vorbei….

Zu den Ergebnissen (nach 3000 Getesteten) hier ein NDR-Interview mit der Studienleiterin des UKE (Fr.Prof. Muntau):

ndr-Zwischenergebnisse

Bei >6000 getesteten Kinder hatte 1 Kind einen „positiven“ Rachenabstrich…..  Das bedeutet leider aber nichts ….. die Studie lief und Lockdown- Bedingungen…