AKTUELL 20.1.21:

https://www.kvhh.net/de/praxis/aktuelle-meldungen/ausweitung-des-anspruchs-auf-kinderkrankengeld-hinweise-zur-bescheinigung.html

Mittlerweile wurde „das Leben wieder hochgefahren“, Kitas und Schulen arbeiten unter veränderten Bedingungen.

Inzwischen sind in Hamburg die Herbst-Ferien lange vorbei. Die Infektionszahlen steigen massiv an, auch Hamburg ist „Hochrisiko-Gebiet“… Seit dem 2.11.20 gelten weitere Einschränkungen….

Inzwischen weiß man: Kleine Kinder sind wohl keine „Superspreader“ (deutsch: Massenverteiler).

„Das Risiko von Corona-Erkrankungen und Übertragungen steige in der Kindheit mit dem Alter und gleiche sich zwischen 13 und 15 Jahren dem von Erwachsenen an“

Für viele Eltern stellt sich die Frage, ob ein Kind nicht lieber zu Hause bleiben sollte, da es selber eine „chronische Erkrankung“ hat oder im familiären Umfeld gefährdete Personen leben….

Vielleicht hat es ja schon die Infektion unbemerkt durchgemacht…

Viele Fragen… wenige ganz klare wissenschaftliche Daten…

Welche Grunderkrankungen legen Einschränkungen in der Teilnahme am Schulunterricht aufgrund der Corona-Pandemie nahe? Dafür gibt es eine Stellungnahme der „Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin“, verlinkt mit Stellungnahmen verschiedener Fachgesellschaften:

Link:  DGKJ: Schulbesuch möglich?

Wann darf ein Kind in die Kita?

Dazu gibt es aufgrund föderalistischer Strukturen leider unterschiedliche Regelungen… das macht es für alle nicht gerade einfach….

In Hamburg gibt es aktuell noch folgende Regelungen für die Kitas:

Link:  Kindertagesbetreuung

Regelungen im Bereich der Hamburger Schulen

Die Schulbehörde unter Senator Rabe hat leider versäumt, rechtzeitig klare Regeln aufzustellen. Auch im Verlauf der Pandemie macht die Behörde keine gute Figur …

Neben chronischem Lehrermangel sind auch häufig räumliche Bedingungen sehr ungünstig. „Hygienekonzepte“ werden sehr unterschiedlich umgesetzt, auch der Umgang mit „Positiv-Getesteten“, „Kontaktpersonen“ wird sehr unterschiedlich gehandhabt, Schulpersonal und die verantwortlichen Gesundheitsämter sind sicher auch überfordert.

In vielen Schulen gibt es unterschiedliche Handhabungen bis dahin, Kinder mit Schnupfen vom Unterricht auszuschließen….

Am 24.8. hat die Hamburger Schulbehörde endlich Ablaufpläne veröffentlicht:

Link:  Grundschule

Link:  Schule-ab-Klasse-5

Nach den Herbstferien mit steigenden Fallzahlen wird augenblicklich immer noch versucht, weiterhin volle Klassen zu unterrichten… – oft auch ohne zeitlichen Versatz der Klassenstufen…

Für HEPA-Luftfilter ist kein Geld da, jetzt soll regelmäßiges Lüften die Aerosol-Konzentrationen in den überfüllten Klassen verringern … Es gibt etwas Geld vom Senat (z.B. für die Anschaffung von CO2- Messgeräten) …

Seit dem 2.11.20 herrscht auch Maskenpflicht ab Klasse 5.

Befreiungen von der Maskenpflicht sind nur in absoluten Ausnahmefällen möglich:

Link (Information der Ärztekammer Hamburg):  HH-Masken

WENN SIE AUFGRUND ÖRTLICHER REGELUNGEN IHR KIND BETREUEN MÜSSEN, IST EINE KRANKSCHREIBUNG PER TELEFON (ZUR BETREUUNG EINES ERKRANKTEN KINDES) MÖGLICH!

Rufen Sie in der Praxis an, nach Aktualisierung Ihrer Daten ist die Zusendung eines „Kind-krank-Scheines“ bei Bagatell- Erkrankungen per Post möglich. Diese Regelung gilt bis auf Widerruf.

Eine Kind-Krank-Schreibung kann aber nur im Erkrankungsfall erfolgen, Quarantäne-Maßnahmen betrifft dies leider nicht.

Allerdings gibt es Möglichkeiten einer Entschädigung für die Eltern:

Link: Corona/Entschaedigung-Eltern

Hat das Kind eine Infektion durchgemacht, vielleicht ohne es zu merken?

Dazu gab es im Sommer eine große Studie am UKE, bei der 6000 Kinder zwischen 0 und <18 Jahren untersucht wurden.  Im Rahmen dieser Studie erfolgten sowohl ein Corona-Abstrich als auch eventuell eine  Blutuntersuchung. Bei >6000 getesteten Kinder hatte 1 Kind einen „positiven“ Rachenabstrich…..  Das bedeutet leider aber nichts ….. die Studie lief unter Lockdown- Bedingungen…

Aktualisiert: 03.11.2020